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Klima/Energie

Die Klimaveränderung erfordert konsequentes Handeln - auch in Aichach-Friedberg. Absichtserklärungen und faule Kompromisse, meist zugunsten wirtschaftlicher Einzelinteressen wollen wir durch beherztes Handeln für Klimaschutz ersetzen – aus Überzeugung! Neben den bereits im Grundsatzprogramm der ödp festgehaltenen Punkten unterstützen wir alle 32 Forderungen von Fridays for Future! Wir wollen die Projekte, die die Energiewende voranbringen priorisieren. Sämtliche Vorhaben sollen auf die Auswirkung auf Klima und Energiewende hinterfragt werden und gemäß klima- und umweltverträglichen Kriterien entschieden werden.

Nachhaltiges Wohnen

Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist groß. Junge Menschen, Familien mit Kindern und ältere Personen haben es auf dem Wohnungsmarkt oft schwer. Der Landkreis und die Kommunen können durch Rahmenbedingungen und durch Schaffung von Wohnraum einen Beitrag leisten. Um langfristig günstigen Wohnraum zu schaffen, wollen wir stärker auf ökologische und energieeffiziente Bauformen Wert legen.

Mehr und günstigen Wohnraum zu schaffen. ohne dabei Flächen zu versiegeln und Naturräume zu zerstören, ist eine der großen Herausforderungen die wir uns stellen müssen. Dass dies möglich ist, zeigen Gebäude und Siedlungsprojekte die nach baubiologischen und ökosozialen Richtlinien erstellt wurden. Diese Art zu bauen ist nachhaltig, ökologisch, kostengünstig und co²-Neutral, da hier vorwiegend nachwachsende Baustoffe verwendet werden. Bei konsequenter Umsetzung können wir sogar einen Mehrwert durch die Erhöhung der Biodiversität/m² erreichen.

Wir möchten uns dafür stark machen, dass diese Art zu bauen hier in unserer Region die Regel wird
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Mobilität

Wir meinen es ernst, wir wollen den Rad-Anteil am Verkehr deutlich zu erhöhen. Das Radverkehrskonzept des Landkreises ist hierfür eine sehr gute Grundlage, die die notwendigen Investitionen aufzeigt, um die Attraktivität des Radverkehrs zu erhöhen. Der Landkreis ist jetzt gefordert die Kommunen in der Umsetzung zu unterstützen. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass das Radwegenetz lückenhaft bleibt, weil die Radwege mehrheitlich in der Verantwortung der einzelnen Städte und Gemeinden sind.

Zudem fordern wir Verbesserungen und den maximalen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Die Paartal und Ammerseebahn sind eine wichtige Verkehrsachse und bietet noch weiteres Potenzial, um Personenverkehr auf der Schiene zu stärken und attraktiver zu gestalten. Zudem treten wir für eine dichtere Taktung der Linien in und aus den Städten aufs flache Land, sowie den Ausbau der Anrufsammeltaxis außerhalb des Berufsverkehrs und an den Wochenenden ein.

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung im Landkreis gehört zur öffentlichen Daseinsfürsorge. Die Kliniken und Geburtshilfen im Landkreis müssen unterstützt und in öffentlicher Hand bleiben. Die medizinische Versorgung befindet sich allgemein wegen einer chronischen finanziellen Unterversorgung durch die Kassen in einer Krise. Eine medizinische Versorgung darf nie gewinnorientiert ausgerichtet sein, sondern muss sich am tatsächlichen Bedarf messen.

Der Landkreis Aichach-Friedberg weist innerhalb Bayerns eine der höchsten Geburtenraten auf. Daher fordern wir den bleibenden Betrieb der Geburtshilfe in den Kliniken an der Paar.

Der demographische Wandel fordert auch die medizinische Versorgung heraus.
Wir brauchen hierfür beide Krankenhäuser in Aichach und Friedberg, denn die chronischen und degenerativen Krankheitsbilder nehmen bereits aktuell zu.

Mobilfunk und 5G stellen ein heiß diskutiertes Thema dar: Wir setzen uns ein für eine optimale und gesundheitsverträgliche Mobilfunkversorgung.

Lärm ist ein Faktor, der das Wohlbefinden der Menschen maßgeblich beeinträchtigen und Stress verursachen kann. Dies betrifft vor allem Anwohner von stark befahrenen Straßen, Autobahn und des Flugplatzes Mühlhausen. Hier müssen auch über die Einhaltung von Grenzwerten hinaus, Maßnahmen zur Vermeidung von Lärm ergriffen werden. Auch in Schulen ist auf ein gutes Lärmschutzkonzept zu achten. Ältere Bauten sind entsprechend nachzurüsten.

Landwirtschaft und Artenvielfalt

Landwirte sind gewillt, das Thema "Artenschutz" voranzutreiben.

Die Ökomodellregion bietet die Chance, die regionale und ökologische Produktion und die Verbraucher zusammenzubringen.

Die Eingriffe durch Flächenverbrauch wollen wir deutlich reduzieren und die Vernetzung der Biotope weiter vorantreiben, sowie Moorgebiete vor weiterer Entwässerung schützen. Die landkreiseigenen landwirtschaftlichen Flächen sollten vorrangig ökologischer Bewirtschaftung zugeführt werden und die Grünflächen der Schulen und Kliniken des Landkreises sollten Vorbildfunktion für den Artenschutz übernehmen. Die Lichtverschmutzung muss deutlich reduziert werden. Daher fordern wir, dass alle Kommunen, Firmen und Kirchen nachts ab 23:00 Uhr nur noch eine Notbeleuchtung vorhalten.

Wir möchten, dass unsere Landwirte unabhängiger von globalen Märkten und Handelsabkommen werden. Nur so können wir eine bäuerliche Landwirtschaft erhalten und langfristige Planungssicherheit gewähren. Deshalb brauchen wir regionale Vernetzungen, Absatzmärkte und Innovationen, die dies ermöglichen. Ein zusätzliches Standbein kann neben der Lebensmittelerzeugung auch der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen (Holz, Hanf, Stroh, Schafwolle) für die Baubranche sein, da diese Produkte zukünftig vermehrt nachgefragt werden.

Soziales/Bildung

Zur Entlastung von pflegenden Angehörigen ist es notwendig, stationäre Kurzeitpflegeplätze zu schaffen, da das Angebot der eingestreuten Kurzzeitpflege lediglich der Finanzierung der Seniorenheime dient und keine Perspektive für Pflegende zu deren Bedürfnis nach Regeneration und Erholung eröffnet. Der Landkreis ist hier gerufen, Abhilfe zu schaffen.

Neue Wohnformen des Zusammenlebens älterer Menschen sollten durch Wohnbaugesellschaft des Landkreises vorangebracht werden.

Wir unterstützen das Konzept der Inklusionsbegleiter an allen Schularten und in KITAs. Gleichzeitig treten wir entschieden für das System der Förderschulen zur Förderung von benachteiligten Kindern ein und sagen daher ausdrücklich JA zum Neubau des Förderzentrums Friedberg. Auf diese Weise wird Eltern und Kindern eine echte Wahlmöglichkeit geboten.

Förderung von naturnahen und die Entwicklung der Persönlichkeit fördernden, alternativen pädagogischen Konzepten in KITAs und Schulen, sowie Umwelt- und Artenschutz Projekte in den Schulen sind Eckpunkte einer ganzheitlichen Erziehung.

Die Beschäftigen der Servicegesellschaft Wittelsbacher Land dürfen nicht länger Beschäftigte zweiter Klasse sein, sondern sollen in ein direktes Vertragsverhältnis mit dem Landkreis überführt werden.

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