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Die Mitglieder des Vorstands im Landkreis Aichach-Friedberg

Thomas Lidl, Vorsitzender

Wohnort: Mering

Beruf:  Ich arbeite als Mittelschullehrer in Friedberg. Neben der Klassenführung arbeite ich weiter an der Implementierung der Erlebnispädagogik im normalen Schulalltag.

Familienstand: verheiratet, drei Kinder

Warum ich nun politisch aktiv wurde?

  • Immer nur reden und anderen Vorwürfe machen bringt nichts.
  • Wer Veränderung will muss auch aktiv dafür tätig werden. Da ich mit meiner Familie im privaten Bereich recht viel schon ausgereizt haben, will ich jetzt politisch für Veränderungen sorgen.

Politische Ziele

  • Die ÖDP bekannt machen!

Andreas Meyer, stellvertretender Vorsitzender

Wohnort: Mering

Beruf: Sozialpädagoge

Familienstand: verheiratet, drei Kinder

Ehrenamt: 

  • Leitung Pfadfinderarbeit Mering
  • Mitglied Elternbeirat Kindergarten

Politische Ziele

  • Mehr gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung der Erziehungsleistung von Eltern mit Kleinkindern. Gerade wo in vielen Gemeinden ein Mangel an teuren Kinderbetreuungsplätzen und Erzieherinnen herrscht, sollten Eltern finanziell an der Kostenersparnis teilhaben können, wenn sie ihr Kind zu Hause betreuen und Zeit in eine positive Eltern-Kind-Bindung investieren.
  • Verhinderung der autobahnähnlichen geplanten Augsburger Osttangente von der A8 über Friedberg, Kissing und Mering nach Königsbrunn. Durch dieses Großprojekt wird unwiderruflich Lebensraum von seltenen Tieren zerstört und durch Flächenversiegelung und Lärm-Emission beliebte Naherholungsgebiete wie der Kissinger Weitmannsee und der Merchinger Mandichosee stark beeinträchtigt.
  • Ausbau und Förderung von Alternativen zum Autoverkehr, z.B. der Carsharing- oder Radinfrastruktur im Landkreis und in den Gemeinden. Fahrradfahren für alltägliche Zwecke soll attraktiver und weniger gefährlich werden.
  • Randgruppen in der Gesellschaft wie Menschen mit Behinderung, Bezieher von Hartz 4 und anerkannte Flüchtlinge sollen möglichst gut gefördert werden, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Maria Posch, zweite stellvertretende Vorsitzende

Wohnort: Inchenhofen

Beruf: Logopädin / akademische Sprachtherapeutin (M.A.)

Familienstand: verheiratet, drei Kinder

Ehrenamt:

  • Gemeinderätin Inchenhofen, Naturschutzbeauftragte Inchenhofen

  • Kreisrätin Aichach-Friedberg

Politische Ziele

  • Weg vom Wachstumszwang, weg von Profitgier, sozialer Ausgrenzung und Umweltzerstörung hin zu einer ökosozialen Marktwirtschaft. Unser Staat muss Vorreiter in Sachen Gemeinwohl-Ökonomie werden. Die Wirtschaft muss sich daran orientieren, was dem Gemeinwohl aller dient.
  • Förderungen an Landwirte sollten nicht nur die Größe der Fläche berücksichtigen, sondern deren Leistungen für Bodenschutz, Artenvielfalt, Schutz von Gewässer, Luft und Atmosphäre.
  • IndividuelleFörderungaller Kinder: Lehrkräfte müssen in allen Klassen Assistenzkräfte zur Verfügung stehen.
  • „Sorge-Arbeit“ für Kinder und pflegebedürftige Angehörige ist vollwertige Arbeit. Dies muss vom Staat unterstützt werden, indem die Gelder zu einem echten Familiengehalt mit Rentenanspruch ausgebaut werden.  

Dieter Nießner, Schriftführer und kommissarischer Schatzmeister

Wohnort: Friedberg, OT Harthausen

Beruf: Studiendirektor i.R.

Familienstand: verheiratet, vier Kinder

Ehrenamt: Kirchenpfleger

 

 

Politische Ziele:

  • Unser Landkreis liegt in der Hauptwindrichtung des AKW Gundremmingen. Auch wenn dort der letzte Siedewasserreaktor Deutschlands abgeschaltet wird, bleibt die Gefahr des dortigen oberirdischen Zwischenlagers. Deshalb setze ich mich für eine verantwortungsvolle Energiepolitik und für die Forderung nach einem bestmöglichen Endlager ein.
  • Ich sehe die Auswirkungen unseres Lebensstils auf den Rest der Welt. Deshalb fordere ich gerechte Preise für Nahrungsmittel von unserer Landwirtschaft und aus Übersee. Deshalb setze ich mich für fairen Handel in Aktionen meiner Pfarrgemeinde ein.
  • Politik, ja die gesamte Gesellschaft braucht meines Erachtens Orientierung an Werten. Ich bin in der ÖDP, weil sich diese Partei als Grundlage ihres Handelns zu christlich-humanistischen Werten bekennt. Deshalb arbeite ich im Vorstand des Bundesarbeitskreises „Christen und Ökologie“ mit, dass das C bei der ÖDP zwar nicht im Namen, dafür aber in der Politik weiterhin deutlich wird.