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ödp fordert solidarische Studienfinanzierung

Pfisterer: "Bologna-Prozess stümperhaft umgesetzt" "Das Erststudium muss gebührenfrei sein."

Das fordert Tanja Pfisterer, Bundesvorsitzende der  Jugendorganisation Junge Ökologen (jö) und Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei  (ödp) anlässlich der aktuellen Studentenproteste. 

Pfisterer weist darauf hin, dass die ödp in ihrem Programm eine "solidarische Studienfinanzierung"  befürwortet. Die ödp-Politikerin dazu: "Ein Fonds, der einkommensunabhängig von den ehemaligen  Studierenden getragen wird, könnte diejenigen, die gegenwärtig studieren, finanziell unterstützen." Dieses  System schaffe Gerechtigkeit und belaste niemanden überdurchschnittlich. "Es darf nicht sein, dass die  Studiengebühren, die in diversen Bundesländern erhoben werden, viele Arbeiterkinder vom Studium abhält ˆ  egal, wie begabt sie sind," empört sich Pfisterer. Bildung sei schließlich nicht nur Akademikerkindern  vorbehalten. Zudem sei Wissen in einem so rohstoffarmen Land wie Deutschland ein wichtiger Standortfaktor.

Pfisterer zeigt Verständnis für den Unmut der Studierenden, der sich in diesen Tagen Luft macht. Dieser  richtet sich insbesondere gegen die Umsetzung des Bologna-Prozesses, der die Angleichung der  Studienabschlüsse innerhalb der Europäischen Union an die USA vorsieht. "Der Bologna-Prozess ist völlig  stümperhaft umgesetzt worden, nach Maßgabe der Großkonzerne, die normierte, austauschbare Arbeitnehmer  haben möchten. Ausbaden müssen das die Studierenden,"  so die ödp-Politikerin abschließend. 


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