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ÖDP: Fünf vor Acht ist sauber zu spät!

"Kurzfristige Schulöffnungen eine Belastung für alle Beteiligten"

"Man kann nicht fünf vor Acht die Schulen aufsperren und meinen, dass alles läuft!", kritisiert der ÖDP-Bildungsbeauftragte Reinhard Retzer. "Kurzatmigkeit ist ein Symptom von Covid 19, von dem jedoch der Schulbetrieb nicht angesteckt werden darf."

Er reagierte damit auf die Ankündigung von Kultusminister Michael Piazolo, erst Ende kommender Woche darüber zu entscheiden, ob und für welche Kinder die Schulen im Freistaat ab 15. Februar wieder öffnen. "Es ist eine enorme Belastung für alle Beteiligten, erst am Freitag zu erfahren, wie es am darauffolgenden Montag weitergeht."

Ein Schreiben des Kultusministeriums könne in Sekundenschnelle verschickt werden, aber die Schulen bräuchten mehrere Tage Zeit als nur einziges Wochenende, um sich auf die neue Situation einzustellen. "Eltern müssen informiert, Stundenpläne modifiziert und Busfahrpläne erstellt werden, um den Betrieb geordnet und ohne Hektik wieder in neue Spuren zu bringen. Die Zeit der gestrichenen Faschingsferien hätte dafür gut genutzt werden können."

Die ÖDP Bayern fordert darüber hinaus einen 2-Jahresplan, um den Stress auf Eltern und Schulkinder zu mildern. "Wir brauchen kluge Konzepte für die nächsten beiden Schuljahre, die jetzt geplant und im Sommer vorgestellt werden."

Quelle:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/schulen-entscheidung-ueber-weitere-oeffnungen-erst-naechste-woche,SNrkBlp


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