ÖDP gründet Bündnis für Nachhaltigkeit

Themen wie Verkehr und Energie im Blick

Die ÖDP will ein überparteiliches Aktionsbündnis „Nachhaltiges Friedberg“ initiieren. Das war Thema der Kreisvorstandssitzung in Friedberg. Ziel ist, nachhaltig denkende Menschen, Verbände und Parteien zusammenzubringen und ihre Kräfte zu bündeln, um effektiv handeln zu können.

So fordert die Direktkandidatin für den Landtag, Maria Posch, den Flächenverbrauch zu begrenzen. Das Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ sei sehr erfolgreich angelaufen. Vielen Menschen stoße es auf, dass die Natur durch Straßen und Industriegebiete verschandelt wird. Constanze von Tucher, Kreisvorsitzende und Direktkandidatin für den Bezirkstag, arbeitet bereits im Bündnis „Nachhaltiges Mering“ mit, das sich erfolgreich für eine „enkeltaugliche“ Zukunft einsetze. Sie sieht für Friedberg zahlreiche Themen, die diskutiert werden müssten, etwa ein nachhaltiges Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt einbezieht. Das Thema Osttangente ist für sie ein Negativbeispiel. Hier werde durch eine Erweiterung der Straße viel mehr Verkehr angezogen und Umwelt zerstört, anstatt mit einem zukunftsfähigen Verkehrskonzept den Verkehr zu reduzieren.

Stadtrat Hubert Nießner sieht Möglichkeiten im Bereich Energie (etwa Wärmenetze). Mögliche Bündnispartner werden demnächst zu einem ersten Treffen eingeladen.


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